Sonntag, 7. August 2005

Der Dunkle Turm Marathon

Noch 100 Seiten trennen mich vom Ende. Dann liegt auch der dritte Band "tot" hinter mir. Nur noch vier Bände, dann habe ich Stephen Kings "Der Dunkle Turm"-Saga beendet.
Noch vier Wochen Sommerferien. Ich sehe Zusammenhänge.
4 Bücher in 4 Wochen. Sollte eigentlich locker zu erledigen sein.
Ich muss weg ... lesen.

Spruch des Tages

"Zynismus ist eine destruktive Lebensauffassung, während Sarkasmus das Resultat von trotziger Formulierungskunst ist, die über einen spontanen Zorn auf ein Meinungseinerlei hinweg hilft [...]"

100 Bullets


Text wurde bei Speedcomics.de ausgeliehen (geklaut):
"Mord. Geben Sie es zu: Sie haben auch schon Mal daran gedacht. Irgendjemand hat etwas so Schlimmes getan, dass Sie ihn umbringen wollten. Was hätten Sie wohl getan, wenn Ihnen in dieser Sekunde jemand eine Waffe und die Garantie gegeben hätte, nie erwischt zu werden? Diese Frage wird in 100 BULLETS gestellt, (...) Denn der mysteriöse Agent Graves bietet seinen „Klienten” genau diesen Deal. Aber wer ist Graves? Ein Beamter einer unbekannten Regierungs-Organisation? Ein reicher Spinner, dem bei dem Gedanken einer abgeht, Gott und Satan gleichzeitig zu spielen? Oder steckt etwas weit Geheimnisvolleres dahinter? Etwas, das selbst die grundverschiedenen Schicksale seiner Klienten miteinander verbindet?"

Ein solcher Text macht mich natürlich neugierig. Kaufen wir uns mal den ersten Band und gucken, ob das was für meine kranke Seele sein könnte. Doof nur, dass Band 1 überall ausverkauft ist, der Speed Verlag anscheinend gerade den Bach runtergeht und somit weder eine Neuauflage noch eine Weiterführung der eigentlichen Serie zu erwarten ist.
Dann halt das US-Original. Doch bevor ich einen Haufen Geld für die Originale ausgebe, besorg ich mir die ersten Ausgaben auf anderem Wege. Mal schauen ob ich mit der englischen Sprache was anfangen kann und ob die Comics auch inhaltlich das halten können, was sie versprechen.

Einige Minuten später las ich die ersten Seiten und wühlte mich durch amerikanisches Ghettoenglisch.
" 'sal'ight ... 'sal bullshit " Ich nehme mal an, dass soll heißen: "That is allright ... That is all bullshit". Hat man also erstmal raus, dass sich hinter jedem Apostroph mehrere Wörter verstecken können, dann kann man es auch mit dem Rest aufnehmen. "Wit'choo" ist ganz einfach "With You" und " 'cept" ist "except". Das das G bei der "-ing" Endung immer wegfällt ist nach dem dritten " doin' " und " killin' " auch kein Problem mehr und so steht einem reibungslosen Lesevergnügen nichts im Weg.
Zeichnungen sind ganz nett, die Farben gefallen mir aber nicht so gut. Zur Story kann ich noch nicht viel sagen, aber die ersten zwei Geschichten machen Lust auf mehr. Alles ist sehr rau, düster und meist bist zur letzten Seite und damit dem letzten Storytwist, recht undurchsichtig.
Wenn ich mal wieder ein wenig Geld für neue Comics übrig habe, dann werden die US-Paperbacks bestellt.

Well, you know...

Guns don't kill people. Kids who play videogames kill people.

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