Wie die Anderen es sehen
Da wir ja heute alle von irgendetwas erschlagen werden könnten, dass von Orkan Kyrill durch die Luft gewirbelt wird und ich dementsprechend keinen nachmittäglichen Schulunterricht habe, will ich kurz auf ein Internetphänomen aufmerksam machen, welches mich schon seit ein paar Tagen beschäftigt.
Es geht um die Reaktionen von Videospielern außerhalb Deutschlands auf die hiesigen Gewaltspieldiskussionen und Aktionen.
Nehmen wir mal den aktuellsten Fall der beiden 17-Jährigen in Tessin. Es wurde berichtet, dass die Täter Final Fantasy VII gespielt und sich mit Namen der Spielfiguren angeredet hätten. Also nimmt unser Lieblingsgamenerdblog joystiq.com sich dieser News an und schreibt genau dieses nieder. Bis hierhin nicht weiter schlimm. Abgesehen davon, dass diese Informationen nicht korrekt sind und wahrscheinlich von übereifrigen Redakteuren in die Welt gesetzt wurden. Die beiden Jungen haben sich mit ihren normalen Namen angesprochen und am Abend der Tat den Film "Final Fantasy VII: Advent Children" geguckt. Das sagt zumindest das Mädchen, welches von den beiden gefangen gehalten wurde und die sollte es ja wissen.
Doch auch das ist es nicht direkt, was meinen Unmut erregt. Erst wenn ich mir die Kommentare anderer Nutzer zu diesem und anderen Thema durchlese wird mir immer etwas anders.
Es dauert meist nicht lange, bis irgendjemand auf die Vergangenheit Deutschlands und das Dritte Reich zu sprechen kommt und damit die Regulierungsbegeisterung der Deutschen in Sachen Videospielen begründen will.
Siehe idlethumbs, joystiq.com nochmal joystiq und hier auch joystiq. Schöne Klischees sterben eben nie.
Ja, mit den Deutschen und den Videospielen lässt sich im Ausland viel Spaß machen. So auch bei 1up.com und den "Top 10 WTF Moments of 2006". Immerhin Platz 10 ... von 10.
Am besten finde ich aber noch einen aktuellen Comicstrip von den little gamers, der sich auf die falschen Informationen der Tessiner Tragödie bezieht. Schade Jungs.
Es geht um die Reaktionen von Videospielern außerhalb Deutschlands auf die hiesigen Gewaltspieldiskussionen und Aktionen.
Nehmen wir mal den aktuellsten Fall der beiden 17-Jährigen in Tessin. Es wurde berichtet, dass die Täter Final Fantasy VII gespielt und sich mit Namen der Spielfiguren angeredet hätten. Also nimmt unser Lieblingsgamenerdblog joystiq.com sich dieser News an und schreibt genau dieses nieder. Bis hierhin nicht weiter schlimm. Abgesehen davon, dass diese Informationen nicht korrekt sind und wahrscheinlich von übereifrigen Redakteuren in die Welt gesetzt wurden. Die beiden Jungen haben sich mit ihren normalen Namen angesprochen und am Abend der Tat den Film "Final Fantasy VII: Advent Children" geguckt. Das sagt zumindest das Mädchen, welches von den beiden gefangen gehalten wurde und die sollte es ja wissen.
Doch auch das ist es nicht direkt, was meinen Unmut erregt. Erst wenn ich mir die Kommentare anderer Nutzer zu diesem und anderen Thema durchlese wird mir immer etwas anders.
Es dauert meist nicht lange, bis irgendjemand auf die Vergangenheit Deutschlands und das Dritte Reich zu sprechen kommt und damit die Regulierungsbegeisterung der Deutschen in Sachen Videospielen begründen will.
Siehe idlethumbs, joystiq.com nochmal joystiq und hier auch joystiq. Schöne Klischees sterben eben nie.
Ja, mit den Deutschen und den Videospielen lässt sich im Ausland viel Spaß machen. So auch bei 1up.com und den "Top 10 WTF Moments of 2006". Immerhin Platz 10 ... von 10.
Am besten finde ich aber noch einen aktuellen Comicstrip von den little gamers, der sich auf die falschen Informationen der Tessiner Tragödie bezieht. Schade Jungs.
rüssel - 18. Jan, 16:17
