God of War und Beyond Good & Evil


Zur Abwechslung mal wieder Videospiele.
Ich habe erneut mit „God of War“ begonnen und erschreckend viele neue Dinge entdeckt. Zum einen die vielen Verstecke von roten Orbs und den Augen und Federn und zum anderen viele Angriffe, die ich beim ersten Durchspielen nie benutzt habe. Viele davon sind aber unglaublich nützlich und vereinfachen das Spiel an einigen Stellen doch ungemein. Zum Beispiel ein Powerschlag auf den Boden, der eine kreisförmige Schockwelle aussendet und die Gegner von den Füßen holt. Gegen die kleinen Höllenhunde die perfekte Attacke.
Die vielen Verstecke haben mich dagegen echt fertig gemacht. Wenn man darauf achtet, so gibt es unglaublich häufig irgendwelche Holztüren, hinter denen sich Kisten befinden. Doch das ist noch der kleinste Teil. Schießt man mit einer der riesigen Armbrüste in die Wand, kommen dahinter Kisten zum Vorschein. Verschiebt man die Säulen bei dem Orakel von Athen mal wo anders hin und springt darüber, gibt es Kisten. Läuft man ab und zu mal in die toten Winkel der Kamera, so gibt es in 50% aller Fälle Kisten. Durch die vielen zusätzlichen Orbs habe ich jetzt auch schon die Chaosklingen maximal aufgelevelt. Dabei bin ich gerade erst zur hälfte durch Pandoras Tempel.

Dann jedoch stolperte ich im Kaufhof über einen riesigen Haufen „Beyond Good & Evil“ PS2 Games für 10€. Die PC Version hatte ich gerade über HitFlips verscherbelt, da die PC Steuerung unglaublich ätzend war. Das Spiel selbst fand ich jedoch super und so ging die PS2 Version in meinen Besitz über. Dadurch war vorerst Schluss mit „God of War“ und „Beyond Good & Evil“ wurde gezockt.
Es ist wirklich eine Schande, dass dieses wunderbare Spiel gefloppt ist. Ich kann mir auch nicht erklären warum. Die Grafik ist putzig und düster zu gleich, die Musik abwechslungsreich und immer passend, die Hauptperson ist eine Frau, es gibt eine frei begehbare Welt mit Fahrzeugen, man hat Kämpfe, Stealth Elemente, Jump’n’Run Passagen und den Pokemon Sammelfaktor durch die vielen Tiere, die man mit einem Fotoapparat ablichten darf. Oh ... und ein Schwein als Sidekick. Sorry, aber besser geht es nicht.
Na gut, es gibt kein Blut und ab und zu muss man Rätsel lösen. Damit hat man schon 70% der Videospieler abgeschreckt. Dann doch lieber „GTA: San Andreas“.
Ich hasse so was. Das ist genauso wie bei „Psychonauts“. Ich glaube da kaufe ich mir zur PC Version auch noch die für die Playstation. Ist einfach deutlich entspannter zu spielen, so mit Gamepad und auf dem Sofa rumliegen. Dann komme ich auch mal in den Genuss der deutschen Synchronisation. Diese ist bei „B G & E“ ebenfalls vom feinsten. Wie eigentlich alles. Es gibt, bis auf die vielleicht etwas kurze Spielzeit, nichts auszusetzen an diesem kleinen Meisterwerk. Nur weil ihr kleinen EA-Zombies da Draußen dieses Spiel nicht gekauft habt, bekomme ich keine Fortsetzung, die anscheinend fest geplant war. Kann man zumindest bei dem Abspann vermuten. Gerüchte zu einem zweiten Teil gab es ja auch genügend. Leider bisher ohne Bestätigung. Ich weine.
Kopf (Gast) - 18. Jun, 15:27

Ich bin ja der Meinung, dass es auch daran liegt, dass es Ubisoft nicht gelungen ist, Beyond good and Evil gescheit zu vermarkten. Mir ist das Spiel auch eher zufällig in die Hände gefallen, weil ich davor kaum einen Gedanken daran verschwendet habe. Hätte Ubisoft klar gesagt, dass man sich auf ein Zelda mäßiges Adventure mit cooler "stürze Regime, welches die Bevölkerung mit Propaganda bombardiert" Story freuen kann, dann hätte zumindest ich viel eher zugeschlagen.
Mh, da fällt mir ein, dass ich den letzten Endgegner immer noch nicht platt gemacht hab. Peinlich...

rüssel - 18. Jun, 16:04

Der letzte Endgegner musste gestern Nacht dran glauben. Ich denke, man muss leicht in Trance sein um ihn zu besiegen. Hauptsächlich am Ende, wenn die Steuerung verrückt spielt und die Sicht verschwimmt.

Das ganze Szenario mit der Knuddelgrafik und den Tiermenschen passt im ersten Moment nicht so recht zur ernsten Story. Sowas schreckt potenzielle Käufer natürlich ab.

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