Amoklauf - Videospiele - Es geht wieder los
Die Bilder gleichen sich und auch die Reaktionen in den Medien sind fast identisch.
Während dem Mittagessen schalte ich nur kurz den Fernseher an, um die Nachrichten zur vollen Stunde zu sehen.
Vermummte Polizisten laufen vor einer Schule auf und ab. Geschockte Schüler weinen. Ebenfalls geschockte Eltern stehen daneben.
Bitte nicht wieder ein Amoklauf, zuckte es durch meinen Kopf, aber da ist es schon zu spät. Mit versteinerter Mine erklärt die Moderatorin, dass ein 18 jähriger in seiner ehemaligen Schule das Feuer auf Lehrer und Schüler eröffnete und sich schließlich selbst erschoss.
Als diese Informationen bei mir ankamen, hatte sich das kommende Szenario schon vor meinem geistigen Auge manifestiert. Irgendjemand wird erzählen, dass der Junge Videospiele gespielt hat und scheiß egal was für Probleme der arme Kerl noch hatte, die Videospiele würden als erstes herangezogen.
Nun lese ich die Artikel der FAZ und vom Spiegel und sehe diese Befürchtungen bestätigt.
Der erste Politiker hat sich auch schon geäußert. Er will zwar keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber Videospiele könnten ja schon mal Schuld sein, und Killerspiele sollte man jetzt aber endlich mal verbieten.
Wie vergangene Beispiele gezeigt haben, ist die erste Beschuldigung die in den Mediendschungel geschrien wird auch die, die am häufigsten verbreitet wird und bei den meisten Bürgern hängen bleibt. Ganz egal, was für andere schwerwiegendere persönliche Probleme noch vorlagen. Und davon scheint es ja auch diesmal genügend zu geben.
Es ist mal wieder ein trauriger Tag.
Für alle, die an dem Amoklauf beteiligt waren. Opfer, wie Täter, Lehrer, Schüler, Angehörige.
Und es ist auch wieder ein trauriger Tag für alle Videospieler.
Während dem Mittagessen schalte ich nur kurz den Fernseher an, um die Nachrichten zur vollen Stunde zu sehen.
Vermummte Polizisten laufen vor einer Schule auf und ab. Geschockte Schüler weinen. Ebenfalls geschockte Eltern stehen daneben.
Bitte nicht wieder ein Amoklauf, zuckte es durch meinen Kopf, aber da ist es schon zu spät. Mit versteinerter Mine erklärt die Moderatorin, dass ein 18 jähriger in seiner ehemaligen Schule das Feuer auf Lehrer und Schüler eröffnete und sich schließlich selbst erschoss.
Als diese Informationen bei mir ankamen, hatte sich das kommende Szenario schon vor meinem geistigen Auge manifestiert. Irgendjemand wird erzählen, dass der Junge Videospiele gespielt hat und scheiß egal was für Probleme der arme Kerl noch hatte, die Videospiele würden als erstes herangezogen.
Nun lese ich die Artikel der FAZ und vom Spiegel und sehe diese Befürchtungen bestätigt.
Der erste Politiker hat sich auch schon geäußert. Er will zwar keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber Videospiele könnten ja schon mal Schuld sein, und Killerspiele sollte man jetzt aber endlich mal verbieten.
Wie vergangene Beispiele gezeigt haben, ist die erste Beschuldigung die in den Mediendschungel geschrien wird auch die, die am häufigsten verbreitet wird und bei den meisten Bürgern hängen bleibt. Ganz egal, was für andere schwerwiegendere persönliche Probleme noch vorlagen. Und davon scheint es ja auch diesmal genügend zu geben.
Es ist mal wieder ein trauriger Tag.
Für alle, die an dem Amoklauf beteiligt waren. Opfer, wie Täter, Lehrer, Schüler, Angehörige.
Und es ist auch wieder ein trauriger Tag für alle Videospieler.
rüssel - 20. Nov, 19:07

