Musik

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Jahresrückblick Musik

Es ist mal wieder soweit. Jahresende.
Was erwartet den gemütlichen Surfer zu dieser Zeit auf beinah jeder Internetseite? Richtig: Jahresrückblicke und Jahrescharts in den verschiedensten Längen und für die verschiedensten Dinge. Filme, Musik, Bücher, Küchenpfannen ... das ganze wichtige Zeug eben.

Als Freund von Tabellen, Listen, Statistiken und so einem Gedöns darf ich dieses Jahr natürlich nicht fehlen und präsentiere heute meine Lieblingssongs des Jahres 2006.
  1. Kante - Ich hab's gesehen
  2. Belle & Sebastian - Sukie In The Graveyard
  3. Arctic Monkeys - I Bet You Look Good on the Dancefloor
  4. Josh Rouse - The Man Who Doesn't Know How to Smile
  5. The Decemberists – Summersong
  6. The Kooks - See the World
  7. The Thermals - Here's Your Future
  8. And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Stand In Silence
  9. Dirty Pretty Things - You Fucking Love It
  10. The Lemonheads - Black Gown
  11. Razorlight - Fall To Pieces
  12. Tenacious D – Kickapoo
  13. The Vines - F*k Yeh
  14. Jet – Holiday
  15. The Strokes – Juicebox
  16. Farin Urlaub – Zehn
  17. Mando Diao - Killer Kaczynski
  18. Tom Waits - Road To Peace
  19. Eagles Of Death Metal - I Want You So Hard (Boy's Bad News)
  20. Billy Talent - Red Flag
So. Da habt ihr es nun. Was ihr damit anfangt ist eure Sache, ich schreibe hier nur. Für euch habe ich aber das erste Mal einen iMix im Apple iTunes Musikgeschäft erstellt. Folgt DIESEM LINK und ihr findet euch bei iTunes wieder und könnt in alle Songs reinhören und wenn ihr sie toll findet (wovon ich stark ausgehe) dann könnt ihr sie sogar gleich kaufen. Viel Spaß damit!

Macht euch außerdem in den nächsten Tagen auf noch mehr tolle Listen gefasst.

Sonntag, 29. Oktober 2006

Ohrwurmgefahr

Ok. Ich warne euch vorher.
Wenn ihr die nächsten 10 Minuten nicht mit einem verrückten Grinsen im Gesicht vor dem Bildschirm sitzen wollt während ihr rhythmisch auf eurem Stuhl hin und her schunkelt, dann solltet ihr den folgenden Link nicht anklicken.
Ich habe euch gewarnt: Dibidaladibidibadabilidu

Dienstag, 4. Juli 2006

Konzertbericht: Maximo Park

Bei gefühlten 40 Grad beobachtete ich gestern „Maximo Park“ im Kasseler Kulturzelt.
Die ausverkaufte Vorstellung war, wie immer im Kulturzelt, sehr bunt besucht. Da hüpften Jugendliche in den ersten Reihen umher und gleichzeitig schunkelten jung gebliebenen Erwachsenen im Hintergrund zu feinster Musik. Vielleicht waren sie auch als Beobachter für die Kleinen mitgekommen, aber es waren schon recht viele.
Das Konzert begann pünktlich und dauerte mit einer Zugabe etwa 90 Minuten. Genau, wie ein gutes Fußballspiel.
Sänger Paul Smith wäre auch ein passabler Hochspringer geworden. Es verging kein Song, bei dem er nicht mit gestreckten Beinen in die Luft flog. Er versprühte Energie, keine Frage.
Dem Gitarrist galt aber meine größte Aufmerksamkeit. Leicht verwundert war ich über die Tatsache, dass sein Musikgerät nicht über die, mir von „Guitar Hero“ bekannten, fünf bunten Notentasten verfügte. Und das obwohl er bei den meisten Liedern nicht mehr als vier Akkorde spielte. Glaube ich zumindest. Aber ich hab ja keine Ahnung von Musik. Deswegen kaufe ich Plastikgitarren, mit denen ich mich wie ein kleiner Rockgott fühlen kann, ohne mich an diesen komischen Drähten einer echten Gitarre zu verletzen.
Was soll ich sonst noch erzählen. Der Sound war laut und gut und die meisten Besucher sind mit einem Lächeln im Gesicht aus dem Zelt gestolpert. Vielleicht auch nur, weil sie sich so auf die frische Luft freuten. Sauerstoff war im Inneren nämlich nicht mehr soviel vorhanden.

Montag, 22. Mai 2006

Eurovision und Lordi zum Zweiten

Der klügste Bericht, den ich bisher über den "Eurovision Song Contest" gelesen habe.

Sonntag, 21. Mai 2006

Eurovision und Lordi



Bild von "Insert Disk 2".

Donnerstag, 6. April 2006

emusic Monat 1

Die ersten 40 Songs meines emusic Abos sind verbraucht und hier will ich kurz berichten, was ich gutes gefunden habe.
Ich finde es relativ schwierig über Musik zu schreiben, deswegen sind die Kommentare zu den einzelnen Platten auch eher kurz gehalten.
Die Links führen euch zu emusic, wo ihr 30 Sekunden von jedem Song anhören könnt. Sollte auch funktionieren, wenn ihr dort nicht angemeldet seid.

Belle & Sebastian – Life Pursuit

Eine Indie-Band die bisher total an mir vorbeigegangen ist. Wunderbar entspannte Musik, die mit jedem mal hören besser wird. Die 30 Sekunden Vorschau hat mich zu erst nicht überzeugt, aber dann habe ich einen Song zur Probe runtergeladen und in voller Länge kommt die Musik um vieles besser rüber.

Richard Cheese

Wer wollte nicht schon immer mal eine Jazz/Swing Variante von Nirvana’s „Rape Me“ oder Slipknot’s „People=Shit“ hören?
Mein Wunschtraum war es schon lange und Richard Cheese (nebenbei: geiler Name), hat ihn mir erfüllt. Es ist einfach nur eine Freude, wie Herr Cheese die harten, im original oft geschrieenen Songtexte, ihn lockere Jazznummern einbindet, mit der passenden Musik untermalt und dann so genial dazu singt.
Wer normalerweise in der Rock- und Metal - Welt zuhause ist und dem Jazz nicht ganz abgeneigt ist, der sollte sich mal die beiden CDs von Richard Cheese anhören.

Und zum Schluss noch ein Album, welches es leider nicht bei emusic gibt. Da musste ich leider wieder auf iTunes zurückgreifen.

Be Your Own Pet

Genau das Gegenteil von „Belle & Sebastian“. Rau, schnell, hart und immer an der Grenze einem vielleicht doch auf die Nerven zu gehen. Zum Glück tut sie es jedoch nicht und das nur eine halbe Stunde lange Album ist genau richtig, um mal kurz die Gehörgänge durchzuputzen. Erinnert mich von der Geschwindigkeit und dem ganzen Aufbau her stark an „Death From Above 1979“ (hatte ich schon vor emusic, aber auch sehr zu empfehlen). Bei „Be Your Own Pet“ schreit jedoch eine Frau. Und zwar ordentlich. Daumen hoch, mehr davon.

Samstag, 18. März 2006

emusic und Mathe lernen

Eigentlich sollte ich Mathe lernen. Aber Mathe lernen ist für Pussys. Das echte Genie wird die Logik hinter den Aufgaben schon verstehen, wenn es so weit ist. Also am Dienstag. Denn dann ist Klausur.
Deswegen surfe ich gerade durch den umfangreichen Musikkatalog von emusic.com. Dem „#1 INDEPENDENT MUSIC SERVICE“ oder auch „WORLD’S LARGEST DIGITAL RETAILER OF INDEPENDENT MUSIC“.
Die Jungs und Mädels machen in ihrer Werbung schon mächtig einen auf dicke Hose. Aber anscheinend zu Recht. Zwischen 4 und 5 Millionen verkaufte Songs pro Monat sprechen eine deutliche Sprache und heben emusic auf Platz 2 der Musicdownloadservices direkt hinter itunes.
Für $9,99 im Monat darf man 40 Songs seiner Wahl herunterladen. Diese sind mit variabler Bitrate als mp3s codiert und mit keinerlei DRM geschützt. Das heißt man darf die Songs so oft kopieren, brennen und verschieben, wie man lustig ist. Das ist nett und einzigartig.
Da mein Musikgeschmack eh nicht so konform geht mit dem Gedudel im Radio und auf MTVIVA konnte mich die Tatsache, dass emusic nur von independent Labels bestückt wird, nicht schocken. So schnappte ich mir also das Trial-Angebot mit 25 Songs für umsonst und meldete mich an. Erst war ich etwas skeptisch, was die Auswahl von Musik anging. Also suchte ich schnell nach ein paar meiner persönlichen Lieblingsbands aus der Indie-Ecke. Und siehe da, ich fand mehr als ich erwartet hatte. „Art Brut“, „Maximo Park“, „Bloc Party“, „Death From Above“, „The Decemberists“ und noch einige mehr. Schade, dass ich das meiste davon natürlich schon kannte. Also ging die suche weiter nach neuer guter Musik. Zu jedem Lied gibt es eine 30 Sekunden Vorschau in guter Qualität und der recht ordentlich sortierte Katalog lässt sich natürlich nach den verschiedensten Kriterien durchsuchen.
Meine 25 Gratissongs sind schon aufgebraucht und in meiner Wunschliste befinden sich weitere 13 Alben. Das sollte die Frage nach genügend qualitativ guter Musik beantworten. Das Abo lässt sich auf bis zu 90 Lieder im Monat aufrüsten und ist jeden Monat kündbar.
Ich werde sicherlich ein paar Monate dabei bleiben, mal schauen wie sich das ganze noch entwickelt und ich empfehle jedem, der nicht auf „50 Cent“, „Maria Cary“, „Robbie Williams“ oder meinen neusten Freund „Ne-Yo“ abfährt, sich das Angebot von emusic.com mal genauer anzuschauen.

Dienstag, 4. Oktober 2005

The Aviator Soundtrack

Mir ist gerade aufgefallen das die Musik Kategorie doch arg unterbesetzt ist. Und das obwohl ich doch soviel Musik höre. Das muss geändert werden.

Im Moment läuft der Soundtrack von „The Aviator“. Regisseur Martin Scorsese, selbst Fan von Jazz/Swing/Blues-Gedöns hat, wie auch schon bei „Goodfellas“, eine klasse Auswahl getroffen. Von schnellen Stücken wie Vince Giordano’s „Shake that thing“ oder The Manhattan Rhythem Kings mit „Happy Feet“, über langsame Songs wie Bing Crosby’s „Thanks“, ist für jeden was dabei.
Ich kann leider Blues, Jazz und Swing nicht so richtig unterscheiden und tue mich auch schwer, einzelne Alben bestimmter Künstler zu kaufen, da ich nie so richtig weiß, was mich da dann erwartet. Solch Zusammenstellungen wie bei diesem Soundtrack, oder eben auch „Goodfellas“, höre ich mir aber immer wieder gerne an. Ist schöne gute Laune Musik und macht einen irgendwie locker. Mal schauen, ob ich bei iTunes ein paar Hörproben zu den einzelnen Künstlern finden kann.
Für alle Interessenten am „The Aviator“ Soundtrack, hier der Amazon-Link.

Sonntag, 11. September 2005

ipod vs. iriver

Irgendwas muss man ja mit dem ganzen Geld anstellen, dass man zum Geburtstag bekommen hat. Man könnte alles bei betandwin.de verzocken, sich einen Haufen DVDs kaufen oder aber es sparen. Da Sparen nicht so mein Ding ist und irgendwer die Wirtschaft mit einem erhöhtem Konsum ankurbeln muss, bleibt eigentlich nur noch der Kauf eines überteuerten MP3-Player übrig.
Meine beiden Favoriten sind da im Moment der neue ipod nano und der H10 von iriver. Geht man bei dem Auswahlverfahren nach Logik vor, so kann es normalerweise nur der H10 sein. Er hat 1GB Speicherplatz mehr, kostet 30€ weniger, hat ein Radio, ein eingebautes Mikrophone und man muss keine Knebelsoftware, wie bei Apple benutzen. Der Akku ist einfach austauschbar und muss nicht, wie bei Apple, für teures Geld eingeschickt werden.
Farbdisplay haben beide, USB 2.0 auch, durch die Menüs steuert man bei beiden per Touch-Control, beide sind handlich, der ipod nano beinah winzig. Die Akkulaufzeit ist beim ipod um 3 Stunden länger, bei den abspielbaren Dateiformaten nehmen sich beide nicht viel.
Die Sache sollte klar sein. Ist sie aber nicht.
Bei Apple bezahlt man für den Namen und das Design ordentlich drauf, bekommt aber kaum Zusatzfeatures. iTunes hat nicht den besten Ruf und das Zubehör für den ipod kostet schon fast unverschämt viel.
Trotzdem kann ich mich nicht entscheiden. So ein ipod ist halt schon was feines. So klein, so edel, so schön ... so teuer. Der iriver H10 sieht auch nicht schlecht aus, wiegt das doppelte, aber 94 g ist immer noch sehr leicht. Apple hat in den nano einen Flash-Spiecher eingebaut, iriver benutzt eine Mini-Festplatte. Flash ist schneller und schockresistent, auf die Festplatte passt ein GB mehr drauf.
Verzwickte Situation ...

Samstag, 10. September 2005

Bloodhound Gang mal anders

Die Bloodhound Gang ist zurück. Am 23. September erscheint ihr neues Album "Hefty Fine". Die erste Single "Foxtrot Uniform Charlie Kilo" lässt auf lustige Musik mit lustigen Texten hoffen.
Hört man sich die erste Single auf deutsch an, gesprochen von einem Schauspieler des Wiener Burgtheaters, dann merkt man erst, wie tiefgründig doch die Songs der Bloodhound Gang sind. Voller Poesie und Romantik.
"Friedrich Ida Cäsar Konrad" – das Hörspiel

Well, you know...

Guns don't kill people. Kids who play videogames kill people.

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